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Konzert „Kolossalbarock“ Sa 24. Oktober 2026, 19:30

Heinrich Biber: Missa Salisburgensis

Ein 53-stimmiges Werk
8 im Raum verteilte Klangkörper
16 Solistinnen und Solisten
Ein unvergleichliches Klangerlebnis mit der Kantorei Enge und dem Capriccio Barockorchester

Vorverkauf folgt.

Solistinnen und Solisten:

Sopran: Martina Ganchuk, Milena Meinhardt, Reo Shibata, Mirjam Striegel

Alt: David Feldman, Jonathan Kionke, Tobias Knaus, Tessa Roos

Tenor: Kilian Brandscherdt, Rafael Oliveira, NN, NN

Bass : Jedediah Allen, Davide Benetti, Jorge Escutia, Tiago Mota

Leitung: Ulrich Meldau

Der Begriff „Römischer Kolossalbarock“ steht für Musik der Barockzeit von grosser Opulenz für mehrere Chöre, d.h. Gruppen von Sängern oder Instrumenten, die in den Kirchenräumen verteilt wurden. Ein wichtiger Vertreter ist Orazio Benevoli, dem die Missa Salisburgensis zuerst zugeschrieben wurde. Eine verwandte Strömung ist die venetianische Mehrchörigkeit.

Wer schon einmal in Salzburg war hat vielleicht auch den monumentalen Dom besucht und hier die vier Emporen mit den entsprechenden Orgeln gesehen. Hier komponierte Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704) im 17. Jahrhundert ebenso monumentale kirchenmusikalische Werke.

Die Kantorei Enge hat sich schon seit Jahren mit Werken Bibers beschäftigt, bietet doch auch die Kirche Enge mit ihren vier Emporen die Möglichkeit dieser Art des Musizierens.

In der «Missa Salisburgensis» sind gleich mehrere Superlative vereint: Die Partitur des 53-stimmigen Werks ist kaum überblickbar. Es musizieren acht im Raum verteilte Klangkörper, zwei davon sind Chöre. Zwei weitere sind reine Trompetenbatterien mit Pauken. Weitere Orchestergruppen beinhalten alle Klangfarben des frühbarocken Instrumentariums mit Streichern, Blockflöten oder Cornetten. Gesamthaft spielen 10 Trompeten.