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Rückschau: Konzert „Raumklang“ Fr 10. September 2021, 19:00 + 20:45

Heinrich Biber: Missa Salisburgensis

Ein 53-stimmiges Werk
8 im Raum verteilte Klangkörper
16 Solistinnen und Solisten
Ein grandioses Klangerlebnis mit der Kantorei Enge und dem Capriccio Barockorchester

2 Konzerte (Dauer 1 Stunde)  E-Flyer

Vorschau in der Zeitung Zürich 2

Solistinnen und Solisten:

Sopran: Martina Ganchuk, Haewon Jeong, Mirjam Striegel, Ulla Westvik

Alt: David Feldman, Tessa Roos, Doron Schleifer, Constantin Zimmerman

Tenor: Ivo Haun, Daniel Issa, Eelke van Koot, Akinobu Ono

Bass : Jose Coca, Thomas Hughes, Jan Kuhar, Luis Neiva

Am 10. September 2021 fand zum Jubiläum 30 Jahre Kantorei Enge ein Konzert in vorher nie realisierter Konstellation mit im ganzen Kirchenraum verteilten Musizierenden statt.

Wer schon einmal in Salzburg war hat vielleicht auch den monumentalen Dom besucht und hier die vier Emporen mit den entsprechenden Orgeln gesehen. Hier komponierte Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704) im 17. Jahrhundert ebenso monumentale kirchenmusikalische Werke, die den ganzen Raum nutzten und die Ausführenden in diesem verteilten.

Die Kantorei Enge, die im Weihnachtsgottesdienst am 25. Dezember 1990 in der Kirche Enge zum ersten Mal öffentlich auftrat, hatte sich schon seit Jahren mit Werken Bibers beschäftigt, bietet doch auch die Kirche Enge mit ihren vier Emporen die Möglichkeit dieser Art des Musizierens. Zum 30-jährigen Jubiläumskonzert wagte sich der Chor (durch Corona um 1 Jahr verspätet…) an das grösste Werk des böhmischen Komponisten.

In der «Missa Salisburgensis» sind gleich mehrere Superlative vereint: Die Partitur des 53-stimmigen Werks ist kaum überblickbar. Es musizieren acht im Raum verteilte Klangkörper, zwei davon sind Chöre. Zwei weitere sind reine Trompetenbatterien mit Pauken. Weitere Orchestergruppen beinhalten alle Klangfarben des frühbarocken Instrumentariums mit Streichern, Blockflöten oder Cornetten. Gesamthaft spielen 10 Trompeten.